Die Spatzen pfeifen es inzwischen von den Dächern jeder Stadt in Deutschland: der und die Deutsche sind zu dick, sie bewegen sich zu wenig und essen zu fett und mehr als sie im Alltag verbrennen.
In den folgenden Zeilen werde ich Ihnen in einer fiktiven Geschichte von Klaus F. den sinnvollen Weg von einer Bewegungsarmut zu mehr sportlicher Bewegung aufzeigen.
Damit ist nicht unbedingt gemeint, dass jetzt Jeder für einen Marathon trainieren muß. Aber es wird kein Weg zu mehr Gesundheit und Lebensqualität vorbeiführen an einer Bewegungssteigerung im Alltag mit Schwitzen und Herzklopfen.
Lesen Sie, wie es Klaus F. schaffte, sich von der Couch zu erheben und sich von der Ausrede "keine Zeit zum Sport" lösen konnte:
Marathon und Halbmarathon – auch etwas für Dich?
Freitagnachmittag, Klaus F. sitzt im Wartezimmer seines Hausarztes. Er feierte gerade seinen 63. Geburtstag, ist als Vertreter einer optischen Firma tätig, 178 cm groß und knapp 110 kg schwer, hatte am 26. September im Fernsehen bei rbb (http://www.rbb-online.de/ )die Übertragung des 35. Real-, Berlin-Marathons (http://www.real-berlin-marathon.com/) gesehen. Bei der Fernsehübertragung sah er viele Läufer in seiner Altersgruppe, und er fragt sich jetzt, wäre ein Marathon oder vielleicht zuerst ein Halbmarathon auch etwas für ihn.
Er wird sich heute an seinen Hausarzt wenden, Dr. med. Frank Nessler, Neuwied, der selber Marathonläufer ist, Strassenrennradsport betreibt und in seiner Praxis u.a. Patienten und Sportler hinsichtlich ihrer Fitness auf „Herz und Nieren“ überprüft. „Was wird er mir raten“ denkt sich Klaus F., da ruft ihn Dr.med. Nessler auch schon zu sich (http://www.arztpraxis-dr-nessler.de/).
Dr. Nessler begrüßt zunächst überhaupt die Entscheidung von Klaus F., dass er sich nach oftmaligen Aufforderungen durch seinen Hausarzt endlich dazu entschlossen hat, eine etwas sportlichere Bewegung durchführen zu wollen. Noch viel wichtiger hält er aber die Entscheidung von Klaus F., dass er sich, bevor er das Abenteuer Marathon beginnen möchte, gründlich von einem Arzt untersuchen lassen will. Denn viel zu oft haben sich Neueinsteiger des Laufsports in dieses Abenteuer Marathon gestürzt – nur sie liefen dann nicht nach 21,1 oder 42,195 km durch das Ziel, sondern mussten wegen ernsthafter gesundheitlicher Probleme mit einem Krankenwagen in das nächstgelegene Krankenhaus gefahren werden.
Dr. Nessler berichtet vom diesjährigen Berlin Marathon. Bei der Begrüßung der ca. 40 000 Läufer aus etwa 107 Ländern wurden die Teilnehmer unmittelbar vor dem Start erstmals seitens der betreuenden Mediziner davor gewarnt, unzureichend trainiert, erkrankt oder nicht gründlich untersucht an den Start zu gehen. Auch sollte jeder Läufer trotz seiner sportlichen Ambitionen auf seinen mitlaufenden Nebenmann oder –frau achten, wenn man bemerkt, dass es ihnen schlecht gehen könnte. Denn Todesfälle sind auch möglich.
Wie wird jetzt Dr. Nessler den zukünftigen Marathoni beraten?
Dr. Nessler händigt ihm zunächst einen ausführlichen Fragebogen aus, bespricht mit ihm die verschiedenen Fragekomplexe, erkundigt sich nach Beschwerden und Krankheiten der letzten Jahre, misst seinen Blutdruck und die Herzfrequenz, die Größe und das Gewicht (hier runzelt er etwas seine Stirn), führt ein Ruhe-Ekg (http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrokardiogramm ) und eine Lungenfunktion (http://de.wikipedia.org/wiki/Lungenfunktion ) durch und untersucht Klaus F. nach allgemeinmedizinischen Gesichtspunkten vom Kopf bis zu den Füßen. Dabei weißt er Klaus F. daraufhin, dass er diese Untersuchung selber bezahlen muss, da keine offensichtliche gesundheitliche Erkrankung der Grund für diese Untersuchung ist. Die ersten Untersuchungen fallen alle normal aus, der Blutdruck (http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Untersuchungen/Blutdruckmessung-215.html ) ist für seine Altersgruppe mit 121/74 mmHg erfreulich optimal, auch der Puls (http://de.wikipedia.org/wiki/Herzfrequenz ) liegt mit 61 Schlägen/Minute in einem sehr guten Bereich. Hinter dem Gewicht macht Dr. Nessler allerdings ein gewichtiges Ausrufezeichen.
Bei einem nächsten Termin wird Klaus F. etwas Blut abgenommen zur Untersuchung einfacher Laborwerte (Hb-Gehalt, Erythrozyten, Leukozyten, Cholesterin, Kalium, Kreatinin) (.http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/l/Laborwerte.htm). Es folgt ein Belastungs-Ekg (http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Untersuchungen/EKG-Belastung-1171.html ) auf einem Ergometer. Hier belastet Dr. Nessler unter Berücksichtigung aller Messparameter Klaus F. bis zur fast völligen Erschöpfung. Bei der Untersuchung hat er ihm zusätzlich aus dem Ohrläppchen auf jeder Belastungsstufe einen Blutstropfen zur Untersuchung von Laktat (http://www.laktattest.net/ ) entnommen. Später kann er mit Hilfe einer PC-Software aus den Laktatwerten, den Pulswerten und der jeweiligen Leistung der einzelnen Belastungsstufen die Ausdauerfitness berechnen und einen Trainingsplan erstellen. Es kam wie es kommen musste, Dr. Nessler hielt die Ausdauerfähigkeit und das Gewicht von Klaus F. nicht ausreichend für die Absolvierung eines Marathon. Die Ausdauerfähigkeit lag bei 7,3 MET (http://www.novafeel.de/ernaehrung/met-metabolische-aequivalent.htm ). Und hinsichtlich des Gewichts verschiebt Dr. Nessler sogar den Beginn des Lauftrainings auf spätere Zeiten. Klaus F. soll zunächst unter einer Änderung seiner Lebensgewohnheiten (Essen und Trinken) mit einem Walking- und Rad-/Heimtrainer-Training sein Gewicht um mindestens 10-20 kg reduzieren. Zusätzlich empfiehlt er ihm außerdem ein 1-2maliges Krafttraining/Woche. Hier rät er ihm zu einem Studio mit Betreuung durch ausgebildete Trainer und z.B. mit einem Miha-Gerätezirkel (http://www.fitundspass.de/content/cms/front_content.php?idcat=108 ). Bei seinen ersten Trainingsstunden ist es wichtig, dass Klaus F. kaum außer Atem gerät, er aber zunehmend länger die Belastungen auf dem Rad oder beim Walking aushält. Für das Radtraining erhält Klaus F. ein Faltblatt seiner Krankenkasse, AOK (http://www.aok.de/bundesweit/fitness-wellness/fitness-wellness-519.php ), dass einen übersichtlichen Trainingsplan mit langsamen Steigerungen der Trainingsintensität enthält**. Für das Walkingtraining hat sich Klaus F. bei der VHS zu einem 10-stündigen Kurs angemeldet. Zur Trainingskontrolle hat Klaus F. von seinem Arzt ein Bandmaß geschenkt bekommen, mit dem er einmal im Monat seinen Bauchumfang (http://de.wikipedia.org/wiki/Bauchumfang ) messen soll. Ein bis zwei Zentimer im Monat soll sich sein Bauchumfang verringern, hat ihm Dr. Nessler geraten.
Als nach einer ersten deutlichen Abnahme des Bauchumfanges ein Stillstand eintritt und die Trainingsmotivation bei Klaus F. zu sinken droht, führt Dr. Nessler 3 Untersuchungen bei Klaus F. durch:
eine Body-Impedanzmessung. Hier kann man exakt das Fettgewicht des Körpers ermitteln (http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/Inhalt/images/heft0503/stint_05_03.pdf , http://www.omron-medizintechnik.de/gesundheitsthemen/thema-koerperfett.html )
eine Spiroergometrie – ein Belastungs-Ekg mit zusätzlicher Analyse des Sauerstoffverbrauches in der Atmungsluft. Hier ermittelt man die sogenannte VO2max, den Sauerstoffverbrauch bei der körperlichen Belastung (vergleichbar mit dem genauen Benzinverbrauch bei 50 kmh oder 100 kmh) http://de.wikipedia.org/wiki/Spiroergometrie
eine Messung der Herzfrequenzvariabilität. Hier kann der aktuelle Trainingszustand von Klaus F. auf eine mögliche Überlastung untersucht werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Herzfrequenzvariabilit%C3%A4t
Nach der gründlichen Auswertung aller Messergebnisse beglückwünscht Dr. Nessler Klaus F.
zu den hervorragenden Werten und der Entwicklung seiner Fitness. Dr. Nessler hat mit den neuen Messwerten den Trainingsplan überarbeitet, Klaus F. darf jetzt mit dem Lauftraining beginnen, muss an einzelnen Trainingstagen die Trainingszeit erhöhen, an anderen Tagen die Trainingsintensität steigern und muss – darauf hat Dr. Nessler großen Wert gelegt – die geplanten Ruhetage anfangs 3 später nur noch 2 pro Woche exakt einhalten. Dr. Nessler bezeichnet das als „der Körper verbessert seine Leistungsfähigkeit in der Regeneration“.
Klaus F. hat sich inzwischen ein einfaches Rennrad gekauft, mit dem er jetzt zunehmend den Westerwald und die Eifel erkundet. Er hat auch schon an zwei RTF-Fahrten (http://de.wikipedia.org/wiki/Radtourenfahren ) teilgenommen, die erste in Andernach (http://www.rc-albatros-andernach.de/ ) über etwa 45 km, die zweite ca. 2 Monate später in Neuwied ( http://www.velo-club.de/ ) . Wenn er sich hier noch weiter steigert, hat ihm Dr. Nessler eine gemeinsame Ausfahrt mit seiner Rennradgruppe vorgeschlagen (http://www.rennradneuwied.com/).
Nach etwa 10 Monaten kommt Klaus F. zu einer Kontrolluntersuchung, in der alle Untersuchungen wiederholt werden. Zwischenzeitlich war er noch beim Kardiologen, der bei ihm eine Ultraschalluntersuchung des Herzens durchgeführt hat, schließlich ist Klaus F. mit seinen 63 Lenzen ja nicht mehr der jüngste Sportler. Aber nach dem ihm Dr. Nessler von seiner ältesten Sportlerin Frau S. in Weißenthurm mit 94 Jahren berichtet hatte, ist er zuversichtlich, dass er den richtigen Weg gewählt hat.
Bei dem Trainingsfleiß von Klaus F. war es vorher zusehen, dass nach dieser Trainingszeit sich der Gesundheits-, Allgemein- und Fitnesszustand komplett und deutlich verbessern wird.
Das Gewicht hat sich um 18 kg vermindert, die Ausdauerfitness liegt jetzt bei 10.2 MET und die Lebensvitalität von Klaus F. ist fast grenzenlos. Dr. Nessler lädt Klaus F. am 09. November 2008 zum Neuwieder Stadtlauf (http://www.neuwieder-stadtlauf.de/) ein und wird mit ihm zusammen den 10 km-Lauf absolvieren. Aus dieser 10 km-Zeit kann er dann für Klaus F. abschätzen, welche Marathon-Zeit Klaus F. z.B. für den Rhein Energie Marathon in Bonn am 26. April 2009 (www. http://www.rheinenergie-marathon-bonn.de/) ungefähr erzielen könnte.
Falls Klaus F. doch mehr Gefallen am Rennradsport gefunden hat, empfiehlt Dr. Nessler ihm einen Blick auf seinen Terminkalender auf der Homepage http://www.rennradneuwied.com/2009_termine_schwerpunkte.php. Hier hat er für ambitionierte Rennradsportler Termine für verschiedene Radrennen aufgeführt. Wenn ihn das Lauftraining zukünftig zu noch besseren Zeiten führen soll, empfiehlt ihm Dr. Nessler die Homepage http://www.greif.de/ . Dort kann man sich online exakte Trainingspläne für alle Leistungsgruppen erstellen lassen. Für die Beratung zum Kauf seiner neuen Laufschuhe erzählt ihm Dr. Nessler von seinen positiven Erfahrung mit Meddys-Laufladen in Koblenz (http://www.meddys-laufladen.de/) und rät ihm zu einer Anfertigung von Sporteinlagen für die Laufschuhe. Zum nächsten Geburtstag soll sich Klaus F. von seinen Freunden eine Pulsuhr der Firma Polar (http://www.polar-deutschland.de/ ) wünschen. Er soll gerade in seinen Anfangsjahren des Sporttreibens immer einen Blick auf seinen Puls haben, da er damit genau seine Belastung gerade für lange Trainingseinheiten kontrollieren kann.
Für sein weiteres Sportlerleben wünscht ihm Dr. Nessler bei einer letzten Kontrolle seines Gesundheitszustandes alles Gute und er soll bei seinen ersten Wettkämpfen im Marathon es nicht übertreiben (http://www.marathon.de/ ). Abschließend betont er auch noch mal die Wichtigkeit des begleitenden Stretching und Dehnung der Muskulatur und gibt ihm eine Aussage des deutschen Philosophen A. Schopenhauer mit auf den Weg „Gesundheit ist ein Weg, der erst entsteht, wenn man ihn geht“.
Klaus F. erhält von Dr. Nessler für seinen ersten Marathonlauf ein kleines Kärtchen mit dem Spruch, der ihm beim Laufen immer geholfen hat: „Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt“.
Montag, 27. Oktober 2008
Hoch vom Sofa und rein in die Laufschuhe oder wie werde ich ein Marathoni?
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Mittwoch, 22. Oktober 2008
Rückenschmerzen - Ursachen, Hilfe und Medikamente: NSAR, Muskelrelaxantien, Keltican forte
Rückenschmerzen erst gar nicht entstehen lassen
BERLIN – Etwa 80 bis 90 Prozent aller Deutschen leiden mindestens einmal in
ihrem Leben unter Rückenschmerzen. In den meisten Fällen verursachen wenig
Bewegung, falsche Körperhaltung und Verspannungen durch Stress die Schmerzen.
Der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) informiert
anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie vom 22.bis
25. Oktober 2008 in Berlin, über einfache Maßnahmen, die Erkrankungen des Rückens
oder deren Chronifizierung verhindern können.
"Das beste Mittel gegen Rückenschmerzen ist körperliches Training“, erklärt Dr. med.
Siegfried Götte, Präsident des BVOU. Gerade bei einem „Hexenschuss“ sollten
Patienten so schnell wie möglich das Bett verlassen und sich bewegen. Setzt eine
Behandlung zu spät ein, können die Schmerzen chronisch werden. Medizinische
Trainings- und Verhaltenstherapie, intensive Rückenschule und aktive körperliche
Belastung stärken den chronisch schmerzenden Rücken. Wie bei allen
Schmerzzuständen ist es notwendig, die Ursache zu erforschen, statt mit
Medikamenten nur die Schmerzen zu unterdrücken.
Um Rückenschmerzen gar nicht erst entstehen zu lassen, empfehlen die Experten,
Vorsorgeuntersuchungen bei Säuglingen und kleinen Kindern, um Haltungsschäden
frühzeitig zu erkennen, die zu Verschleißerscheinungen führen können. Körperliche
Aktivität und Sport kräftigen Rücken- und Bauchmuskulatur und stabilisieren die
Wirbelsäule. Je weniger Muskulatur vorhanden ist, desto früher entstehen
Rückenschmerzen, Arthrose und Osteoporose. Heute leiden jedoch bereits mehr als
die Hälfte der Kinder im Schulalter unter Rückenschmerzen. Orthopäden fordern
deshalb schon seit Jahren täglich eine Stunde Schulsport.
Etwa 80 bis 90 Prozent aller Deutschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben unter
Rückenschmerzen. In den meisten Fällen verursachen wenig Bewegung, falsche
Körperhaltung und Verspannungen durch Stress die Schmerzen.
Wie kann man sich die Schmerzentstehung und die zunehmenden Beschwerden als Laie erklären?
Wie kann effektiv weiter geholfen werden?
Der Bewegungsapparat - ein Zusammenspiel primär zwischen
Nerven und Muskeln sowie Knochen.
Zusammenspiel der Komponenten des Bewegungsapparates:
Die Bewegung beginnt mit einem Befehl, welcher über die Nervenfasern zu den betreffenden Muskeln läuft. Die Nerven verlaufen über das Rückenmark in die Wirbelsäule und werden dort weiter verteilt. Je nach Befehl können sich nun die durch Nerven stimulierten Muskeln kontrahieren oder erschlaffen.
Oft ist das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln gestört. Wirbelsäulensyndrome,
Rückenbeschwerden sind die Zeichen dafür.
Was ist passiert?
Der Impuls durch Nerven kann zur Verkrampfung der Muskeln fUhren, und/oder die
Verkrampfung tritt auf, weil der Nerv Schaden erlitten hat. Die Nervenzellen melden den Schmerz.
Schon geringe Irritationen der Regelkreise des Nervensystems lösen Muskel-Skelett
Reaktionen, Anpassungen und Kompensationen im Bewegungsapparat aus.
Womit können wir dies vergleichen: Das Computersystem bietet sich hier gut an. Denn:
Das Zusammenspiel unseres Bewegungsapparates ähnelt einem Computersystem.
Fehlsteuerungen der Software bewirken Störungen an anderen Stellen der Software und
haben unter Umständen Auswirkungen auf Teile der Hardware.
Eine Lösung:
Der Wiederaufbau der Nervenzellen stärkt das System wieder und sorgt für geregelte Impulse.
Mit Keltican forte – täglich 1x1 Kapsel - wird in die "Fehlsteuerung" eingegriffen, indem Nervenbausteine zur Regeneration und Reparatur geliefert werden, so dass das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nerven wieder koordiniert abläuft. Schmerzbeseitigung und Mobilität sind das Ergebnis.
Natürlich kann man zu Beginn oft nicht auf Muskelrelaxantien und Schmerzmittel verzichten.
Diese können aber in Dosis und Anwendungsdauer durch Keltican forte eingespart werden.
Diese Zusammenhänge wurden in einer Studie am REHA-Zentrum in Damp bei Patienten mit
Beschwerden und Schmerzen nach Bandscheiben-Operation überprüft und bestätigt.
BERLIN – Etwa 80 bis 90 Prozent aller Deutschen leiden mindestens einmal in
ihrem Leben unter Rückenschmerzen. In den meisten Fällen verursachen wenig
Bewegung, falsche Körperhaltung und Verspannungen durch Stress die Schmerzen.
Der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) informiert
anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie vom 22.bis
25. Oktober 2008 in Berlin, über einfache Maßnahmen, die Erkrankungen des Rückens
oder deren Chronifizierung verhindern können.
"Das beste Mittel gegen Rückenschmerzen ist körperliches Training“, erklärt Dr. med.
Siegfried Götte, Präsident des BVOU. Gerade bei einem „Hexenschuss“ sollten
Patienten so schnell wie möglich das Bett verlassen und sich bewegen. Setzt eine
Behandlung zu spät ein, können die Schmerzen chronisch werden. Medizinische
Trainings- und Verhaltenstherapie, intensive Rückenschule und aktive körperliche
Belastung stärken den chronisch schmerzenden Rücken. Wie bei allen
Schmerzzuständen ist es notwendig, die Ursache zu erforschen, statt mit
Medikamenten nur die Schmerzen zu unterdrücken.
Um Rückenschmerzen gar nicht erst entstehen zu lassen, empfehlen die Experten,
Vorsorgeuntersuchungen bei Säuglingen und kleinen Kindern, um Haltungsschäden
frühzeitig zu erkennen, die zu Verschleißerscheinungen führen können. Körperliche
Aktivität und Sport kräftigen Rücken- und Bauchmuskulatur und stabilisieren die
Wirbelsäule. Je weniger Muskulatur vorhanden ist, desto früher entstehen
Rückenschmerzen, Arthrose und Osteoporose. Heute leiden jedoch bereits mehr als
die Hälfte der Kinder im Schulalter unter Rückenschmerzen. Orthopäden fordern
deshalb schon seit Jahren täglich eine Stunde Schulsport.
Etwa 80 bis 90 Prozent aller Deutschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben unter
Rückenschmerzen. In den meisten Fällen verursachen wenig Bewegung, falsche
Körperhaltung und Verspannungen durch Stress die Schmerzen.
Wie kann man sich die Schmerzentstehung und die zunehmenden Beschwerden als Laie erklären?
Wie kann effektiv weiter geholfen werden?
Der Bewegungsapparat - ein Zusammenspiel primär zwischen
Nerven und Muskeln sowie Knochen.
Zusammenspiel der Komponenten des Bewegungsapparates:
Die Bewegung beginnt mit einem Befehl, welcher über die Nervenfasern zu den betreffenden Muskeln läuft. Die Nerven verlaufen über das Rückenmark in die Wirbelsäule und werden dort weiter verteilt. Je nach Befehl können sich nun die durch Nerven stimulierten Muskeln kontrahieren oder erschlaffen.
Oft ist das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln gestört. Wirbelsäulensyndrome,
Rückenbeschwerden sind die Zeichen dafür.
Was ist passiert?
Der Impuls durch Nerven kann zur Verkrampfung der Muskeln fUhren, und/oder die
Verkrampfung tritt auf, weil der Nerv Schaden erlitten hat. Die Nervenzellen melden den Schmerz.
Schon geringe Irritationen der Regelkreise des Nervensystems lösen Muskel-Skelett
Reaktionen, Anpassungen und Kompensationen im Bewegungsapparat aus.
Womit können wir dies vergleichen: Das Computersystem bietet sich hier gut an. Denn:
Das Zusammenspiel unseres Bewegungsapparates ähnelt einem Computersystem.
Fehlsteuerungen der Software bewirken Störungen an anderen Stellen der Software und
haben unter Umständen Auswirkungen auf Teile der Hardware.
Eine Lösung:
Der Wiederaufbau der Nervenzellen stärkt das System wieder und sorgt für geregelte Impulse.
Mit Keltican forte – täglich 1x1 Kapsel - wird in die "Fehlsteuerung" eingegriffen, indem Nervenbausteine zur Regeneration und Reparatur geliefert werden, so dass das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nerven wieder koordiniert abläuft. Schmerzbeseitigung und Mobilität sind das Ergebnis.
Natürlich kann man zu Beginn oft nicht auf Muskelrelaxantien und Schmerzmittel verzichten.
Diese können aber in Dosis und Anwendungsdauer durch Keltican forte eingespart werden.
Diese Zusammenhänge wurden in einer Studie am REHA-Zentrum in Damp bei Patienten mit
Beschwerden und Schmerzen nach Bandscheiben-Operation überprüft und bestätigt.
Dienstag, 21. Oktober 2008
Acomplia - doch nicht ohne Nebenwirkungen! Vorsicht!
Verkauf des Appetitzüglers Acomplia ausgesetzt
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Paris – Der Appetitzügler Acomplia des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis darf vorerst in Europa nicht mehr verkauft werden. Die EU-Behörden hätten die Genehmigung des Medikaments ausgesetzt, teilte Sanofi-Aventis am Donnerstag mit. Der Stopp gelte für alle 18 EU-Länder, in denen das Medikament derzeit vertrieben werde, sagte ein Sprecher des Arzneimittelherstellers.
Der viertgrößte Pharmakonzern der Welt gab zunächst keine Begründung an. Das Medikament, das als eines der Hoffnungsträger des Konzerns galt, war im Juni 2006 zugelassen worden. Es wird bei der Behandlung von Übergewicht und Fettleibigkeit eingesetzt.
In den USA hatte das Medikament keine Zulassung erhalten, weil die US-Behörden der Ansicht waren, der Wirkstoff könne zu Depressionen und Suizid-Gedanken führen. Die Schlankmacher-Pillen enthalten den Wirkstoff Rimonabant, der Studien zufolge das Risiko für Depressionen und Angstzustände erhöht.
Eine von der britischen Aufsichtsbehörde Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) veröffentlichte Studie hatte im Juni 720 Spontanmeldungen mit 2.123 unerwünschten Arzneimittelreaktionen aufgelistet. In der Datenbank des Bonner Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind ebenfalls Berichte über Nebenwirkungen der unterschiedlichsten Art gespeichert, darunter Todesfälle.
Acomplia enthält den Wirkstoff Rimonabant, der im Gehirn die Cannabinoid-(CB)-1-Rezeptoren antagonisiert und auf diese Weise das Hungergefühl dämpft. Seit September 2006 ist das Medikament in Deutschland zur Behandlung von Übergewicht (nur bei begleitenden Risikofaktoren) und Adipositas zugelassen als rezeptpflichtiges, aber nicht mehr erstattungsfähiges Lifestyle-Medikament. © afp/rme/aerzteblatt.de
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte informiert hiermit, dass sich der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) auf seiner Sitzung am 20. - 23. Oktober in London dafür ausgesprochen hat, das Ruhen der Zulassung für das Arzneimittel Acomplia® mit dem Wirkstoff Rimonabant zu empfehlen.
Im Zusammenhang mit der Anwendung von Rimonabant wurde seit der Zulassung in der Europäischen Union eine zunehmende Anzahl von Einzelfallberichten über psychiatrische Nebenwirkungen bekannt. Dabei handelte es sich vor allem um depressive Verstimmungen oder Depressionen. Diese traten häufiger bei Patienten mit früheren oder bestehenden psychischen Erkrankungen auf. Die neuen Erkenntnisse machen es nötig, dass das Nutzen-Schaden-Verhältnis von Rimonabant insgesamt neu bewertet wird. Es wird derzeit auf der Grundlage der neuen Erkenntnisse als ungünstig angesehen.
Acomplia® wurde im Jahre 2006 in der Europäischen Union zentral zugelassen. Rimonabant wird angewendet zur Verminderung eines ernährungsbedingten Übergewichts bei Patienten mit zusätzlichen Risikofaktoren für das Auftreten von Herzkreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall) wie z.B. Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Rimonabant soll nur im Zusammenhang mit anderen Maßnahmen zur Gewichtsreduktion (z.B. Änderung der Ernährungsgewohnheiten, körperliche Aktivität) eingesetzt werden. Die Zulassung von Rimonabant wurde unter der Voraussetzung eines sog. Risiko-Management-Plans erteilt, in dem die Sicherheit und Verträglichkeit von Rimonabant bei breiter Anwendung und außerhalb von klinischen Prüfungen überwacht werden mußte. Seit der Zulassung von Rimonabant wurden bereits im Jahre 2007 weitere Anwendungsbeschränkungen (Warnhinweise, Gegenanzeigen) eingeführt.
Das BfArM empfiehlt, vorerst keine weiteren Verordnungen für Acomplia® vorzunehmen. Patienten, die gegenwärtig Acomplia® einnehmen, sollten ihren behandelnden Arzt um Rat fragen, ob und wie eine Behandlung zur Verringerung eines ernährungsbedingten Übergewichtes fortgeführt werden soll. Es ist aber nicht notwendig, das Arzneimittel sofort abzusetzen.
Die CHMP Empfehlung wird nun an die Europäische Kommission gegeben werden, um eine für alle EU-Staaten verbindliche Entscheidung zu erreichen.
Der für Acomplia® zuständige pharmazeutische Unternehmer Sanofi-Aventis hat angekündigt, die Vermarktung des Produktes vorerst einzustellen und die Fachkreise entsprechend zu informieren.
Die Presseerklärung der EMEA ist auf folgender Internetadresse zu finden: www.emea.europa.eu
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Paris – Der Appetitzügler Acomplia des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis darf vorerst in Europa nicht mehr verkauft werden. Die EU-Behörden hätten die Genehmigung des Medikaments ausgesetzt, teilte Sanofi-Aventis am Donnerstag mit. Der Stopp gelte für alle 18 EU-Länder, in denen das Medikament derzeit vertrieben werde, sagte ein Sprecher des Arzneimittelherstellers.
Der viertgrößte Pharmakonzern der Welt gab zunächst keine Begründung an. Das Medikament, das als eines der Hoffnungsträger des Konzerns galt, war im Juni 2006 zugelassen worden. Es wird bei der Behandlung von Übergewicht und Fettleibigkeit eingesetzt.
In den USA hatte das Medikament keine Zulassung erhalten, weil die US-Behörden der Ansicht waren, der Wirkstoff könne zu Depressionen und Suizid-Gedanken führen. Die Schlankmacher-Pillen enthalten den Wirkstoff Rimonabant, der Studien zufolge das Risiko für Depressionen und Angstzustände erhöht.
Eine von der britischen Aufsichtsbehörde Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) veröffentlichte Studie hatte im Juni 720 Spontanmeldungen mit 2.123 unerwünschten Arzneimittelreaktionen aufgelistet. In der Datenbank des Bonner Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind ebenfalls Berichte über Nebenwirkungen der unterschiedlichsten Art gespeichert, darunter Todesfälle.
Acomplia enthält den Wirkstoff Rimonabant, der im Gehirn die Cannabinoid-(CB)-1-Rezeptoren antagonisiert und auf diese Weise das Hungergefühl dämpft. Seit September 2006 ist das Medikament in Deutschland zur Behandlung von Übergewicht (nur bei begleitenden Risikofaktoren) und Adipositas zugelassen als rezeptpflichtiges, aber nicht mehr erstattungsfähiges Lifestyle-Medikament. © afp/rme/aerzteblatt.de
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte informiert hiermit, dass sich der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) auf seiner Sitzung am 20. - 23. Oktober in London dafür ausgesprochen hat, das Ruhen der Zulassung für das Arzneimittel Acomplia® mit dem Wirkstoff Rimonabant zu empfehlen.
Im Zusammenhang mit der Anwendung von Rimonabant wurde seit der Zulassung in der Europäischen Union eine zunehmende Anzahl von Einzelfallberichten über psychiatrische Nebenwirkungen bekannt. Dabei handelte es sich vor allem um depressive Verstimmungen oder Depressionen. Diese traten häufiger bei Patienten mit früheren oder bestehenden psychischen Erkrankungen auf. Die neuen Erkenntnisse machen es nötig, dass das Nutzen-Schaden-Verhältnis von Rimonabant insgesamt neu bewertet wird. Es wird derzeit auf der Grundlage der neuen Erkenntnisse als ungünstig angesehen.
Acomplia® wurde im Jahre 2006 in der Europäischen Union zentral zugelassen. Rimonabant wird angewendet zur Verminderung eines ernährungsbedingten Übergewichts bei Patienten mit zusätzlichen Risikofaktoren für das Auftreten von Herzkreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall) wie z.B. Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Rimonabant soll nur im Zusammenhang mit anderen Maßnahmen zur Gewichtsreduktion (z.B. Änderung der Ernährungsgewohnheiten, körperliche Aktivität) eingesetzt werden. Die Zulassung von Rimonabant wurde unter der Voraussetzung eines sog. Risiko-Management-Plans erteilt, in dem die Sicherheit und Verträglichkeit von Rimonabant bei breiter Anwendung und außerhalb von klinischen Prüfungen überwacht werden mußte. Seit der Zulassung von Rimonabant wurden bereits im Jahre 2007 weitere Anwendungsbeschränkungen (Warnhinweise, Gegenanzeigen) eingeführt.
Das BfArM empfiehlt, vorerst keine weiteren Verordnungen für Acomplia® vorzunehmen. Patienten, die gegenwärtig Acomplia® einnehmen, sollten ihren behandelnden Arzt um Rat fragen, ob und wie eine Behandlung zur Verringerung eines ernährungsbedingten Übergewichtes fortgeführt werden soll. Es ist aber nicht notwendig, das Arzneimittel sofort abzusetzen.
Die CHMP Empfehlung wird nun an die Europäische Kommission gegeben werden, um eine für alle EU-Staaten verbindliche Entscheidung zu erreichen.
Der für Acomplia® zuständige pharmazeutische Unternehmer Sanofi-Aventis hat angekündigt, die Vermarktung des Produktes vorerst einzustellen und die Fachkreise entsprechend zu informieren.
Die Presseerklärung der EMEA ist auf folgender Internetadresse zu finden: www.emea.europa.eu
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